Armee sammelt zu viel historisches Material

Finanzkontrolle kritisiert die jährlichen Kosten von 7 Millionen

Ob ausrangierte Panzer, ausgemusterte Kampfflugzeuge oder alte Uniformen. Die Armee sammelt viel historisches Material. Zu viel Material, sagt die Eidgenössische Finanzkontrolle in ihrem neusten Bericht.

Fast 7,5 Millionen Franken kostet es den Bund jährlich, wenn die Armee so viele historische Objekte aufbewahrt wie im letzten Jahrzehnt. Bereits vor sieben Jahren hatte die Finanzkontrolle der Armee empfohlen, effizienter zu werden und nicht mehr benötigtes Materia auszusortieren. Geändert hat sich allerdings nicht viel. Die Eidgenössische Finanzkommission kritisiert, dass der Anreiz anscheinend zu gering sei, um wirtschaftlich zu sein. Es seien zudem unnötige Objekte von ausländischen Armeen in der Sammlung. Darüber hinaus widerspreche das heutige Regelwerk teilweise den rechtlichen Vorgaben und Weisungen.

Der Zweck der historischen Sammlung besteht darin, anhand von Objekten die technische und historische Entwicklung der Armee zu dokumentieren.

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