Das Surental hat bald Wasser aus Emmen

16km lange Wasserleitung soll gebaut werden

Sie haben es schwarz auf weiss. In Zukunft gibt die Gemeinde Emmen einen Teil ihres Wassers des Reservoirs Rippertschwand an 14 Gemeinden in der Region Sursee ab. Fast ein Viertel Emmer-Wasser soll in die Haushalte fliessen.

Das Wasser aus Emmen braucht es, weil es im Surental zu wenig Grundwasser gibt, sagt Sacha Heller, Präsident aquaregio wasser-sursee-mittelland. Die Region liege rund 100 Meter höher als das Reusstal. Ausserdem komme das Wasser nicht automatisch von den Bergen und den Alpen zu ihnen. Man habe zwar eine Art Schüssel, die neben dem See einen Grundwasserspiegel bildet, welcher mit dem Regenwasser gefüllt wird. Mehr aber nicht.

Deshalb nützt auch der Sempachersee wenig, wenn es um das Trinkwasser geht. Jetzt soll es von Rippertschwand bis Sursee eine 16km lange unterirdische Wasserleitung geben. Von Sursee aus sollen die Gemeinden von Sempach bis Buttisholz unter anderem Emmer Wasser erhalten. Die 14 Gemeinden haben sich zu einer neuen Gesellschaft zusammengeschlossen, zur aqauregio. Im Gegensatz zu diesen Gemeinden, hat Emmen viel Grundwasser.

Ende Mai muss das Gemeindeparlament von Emmen dem Projekt noch zustimmen. Ist dieses einverstanden beginnen die Bauarbeiten in 2 Jahren. 

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