LU: Taxichauffeur soll Frau vergewaltigt haben

Heute steht der 45-Jährige vor dem Luzerner Kriminalgericht

Gericht (Symbolbild)

Vor dem Luzerner Kriminalgericht beginnt am Dienstag der Prozess um die mutmassliche Vergewaltigung einer australischen Austauschschülerin. Die Staatsanwaltschaft verlangt für den 45-jährigen Angeklagten Pakistani sieben Jahre Gefängnis.

Im März 2016 meldete sich eine 18-jährige Australierin bei der Luzerner Polizei, weil ein Taxichauffeur sie vergewaltigt habe. Statt sie direkt vom Bahnhof Luzern nach Kriens zu ihren Gasteltern zu fahren sei er vom Weg abgewichen und vergewaltigte sie. Die junge Frau habe sich losreissen können und sei geflohen. 

Noch mindestens fünf weitere Opfer

Der Luzerner Polizei gelang es Ende Mai 2016 den mutmasslichen Täter aufgrund eines DNA-Tests zu identifizieren und festzunehmen. Wie sich herausstellte, soll dies jedoch nicht die einzige Tat des 45-jährigen Pakistani gewesen sein. Gemäss der Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte sich noch an mindestens fünf weiteren Frauen vergriffen haben. Alle Opfer waren junge Frauen aus der Region Luzern. Weiter soll der mutmassliche Täter mit seiner Ehefrau und einem seiner Opfer ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt haben, ohne sie vorher aufzuklären, dass er HIV-positiv ist. Nun kommt der Fall vor das Luzerner Kriminalgericht.

Forderung der Staatsanwaltschaft

Unter anderem werden dem Beschuldigten mehrfache Entführung, Vergewaltigung und mehrfach versuchte schwere Körperverletzung vorgeworfen. Für die diversen Vergehen des mutmasslichen Täters fordert die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren. 

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