Die Schweiz spielt gegen Brasilien 1:1 unentschieden!

Die Schweizer Fussball-Nati konnte gegen den fünffachen Weltmeister überzeugen

Das Public-Viewing beim Hotel Schweizerhof war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Spannung steigt vor dem Spiel. Auch Radio Pilatus Moderator Marco Zibung feiert mit. Die Fans verfolgen das Spiel mit Spannung. Radio Pilatus Sportchef Sämi Deubelbeiss in seinem Element. Zahlreiche Nati-Fans in Rostow am Don Zahlreiche Nati-Fans in Rostow am Don Zahlreiche Nati-Fans in Rostow am Don Zahlreiche Nati-Fans in Rostow am Don Zahlreiche Nati-Fans in Rostow am Don Jubel beim Ausgleichstreffer der Schweizer. Radio Pilatus WM-Reporter Jonathan Schöffel Live im Stadion Zahlreiche Nati-Fans in Rostow am Don Der Blick im Stadion

Der Schweizer Fussball-Nati ist der Auftakt zur WM 2018 geglückt. Im ersten Gruppenspiel gegen Brasilien spielte sie 1:1 unentschieden. In der 20. Minute schoss der Brasilianer Coutinho das 1:0. Steven Zuber glich in der 50. Minute zum 1:1 aus.  

Wahnsinns-Auftakt! Die Schweiz spielt gegen Brasilien 1:1 unentschieden. Nach 20 Minuten stand es 1:0 für Brasilien. Das Schicksal der Schweiz schien besiegelt - zumindest in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit bescherte Steven Zuber der Schweizer Nati bereits nach wenigen Minuten (50.) den Ausgleichstreffer. Das Tor kratzte am Stolz der Brasilianer - sie drehten auf und das Spiel blieb spannend bis zum Schluss. Dennoch: die Schweizer hielten durch. 

Zuversicht bei den Schweizern - Ernüchterung bei den Brasilianern

Nachdem es Petkovics Ensemble nun gelungen ist, die Mannschaft des global wertvollsten Stars Neymar zu stoppen, ist die Zuversicht grösser denn je, den erfolgreichen Weg in die Achtelfinals am kommenden Freitag gegen die Serben (1:0 gegen Costa Rica) wie erhofft fortzusetzen.

Für die Seleção hingegen bahnen sich frühzeitig ungemütliche Sommertage an. Die russische Mission ist an sich als Projekt der Wiedergutmachung vorgesehen. Das 1:7 im Halbfinal gegen Deutschland hallt vier Jahre später noch immer nach. Deshalb wird das aus ihrer Optik mittelprächtige Ergebnis in der nervösen Kommentatoren-Entourage des fünffachen Titelträgers mutmasslich sofort wieder Unruhe auslösen.

Konstruktive erste Halbzeit

Bereits in der guten ersten Halbzeit hatten die Schweizer Konstruktives im Sinn. Zu Beginn überraschte der Aussenseiter eine der weltweit teuersten Mannschaften mit einigen Vorstössen. In den beiden Couloirs beanspruchten der auffällige Hoffenheimer Steven Zuber und Xherdan Shaqiri die ersten Akzente.

Mit etwas Verzögerung kam auch die Seleção auf und erzeugte vorübergehend jenen Druck, der angesichts ihrer spektakulären Besetzung zu erwarten war. Die "Fab Four" unterhielten die mehrheitlich gelbfarbene Kulisse zumindest während einer längeren Druckperiode wunschgemäss: Neymar dribbelte, Gabriel Jesus beschleunigte, Willian kanalisierte und Coutinho traf - nach einer missratenen Kopfballabwehr Zubers drehte der Barça-Professional den Ball wunderbar via Pfosten zum 1:0 am machtlosen Keeper Yann Sommer vorbei. Vom ungünstigen Verlauf liess sich Petkovics Team indes keinesfalls entmutigen oder einschüchtern. Keiner verlor die Contenance, keiner reagierte konfus, keiner verlor die Nerven. Im Kollektiv gelang den Schweizern sogar eine markante Steigerung. Bis zur Pause erreichten sie in der Passbilanz sogar ein Übergewicht.

Ausgleich in der 50. Minute

Die Balance stimmte immer, nur im entscheidenden Korridor fehlte die Präsenz zunächst. In der ausschlaggebenden Hälfte Brasiliens sackten die Prozentzahlen spürbar ab. Im Angriff fehlte nicht nur die Präsenz, sondern auch die Substanz, die restlose Überzeugung, die Prominenz nachhaltig bedrängen zu können, ihr richtig wehtun zu können – bis Zuber mit seinem Kopfballtor des Abends alle Eindrücke widerlegte.

Internationale Klasse

Wie entschlossen und solidarisch Sommer und seine robusten Kollegen das Remis verteidigten, spricht für ihre gehobene internationale Klasse in der Rückwärtsbewegung. So sehr Brasiliens Kreativabteilung wirbelte, der Herausforderer überstand den heiklen Finish unbeschadet - obwohl zwei der Stützen in der Schlussphase nicht mehr zur Verfügung standen: Behrami und Lichtsteiner mussten den Rasen angeschlagen verlassen.

Tolle Stimmung beim Public-Viewing im Hotel Schweizerhof 

Die Spannung am Public Viewing war förmlich greifbar. Zahlreiche Fussball-Fans fanden den Weg vor die Grossleinwand beim Hotel Schweizerhof und feierten ein riesiges Fussballfest. 

Nächstes Spiel am Freitag                                          

Am Freitag, 22. Juni, spielt die Schweizer-Nati gegen Serbien. Spielstart ist um 20:00 Uhr.   

Audiofiles

  1. Ein Unentschieden gegen Brasilien zum WM-Start. Audio: WM-Reporter Jonathan Schöffel
  2. Public Viewing: Gegen Serbien müssen wir gewinnen. Audio: Nicole Marcuard

Kommentieren

comments powered by Disqus