SFV-Präsident Gilliéron spricht von Hammerschlag

Xhaka und Shaqiri droht Sperre wegen Provokation

SFV-Präsident Peter Gilliéron

Am späten Samstagabend hat die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen die beiden Schweizer Spieler Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri eröffnet.

Am Tag darauf hat der SFV gegenüber dem Weltverband schriftlich Stellung genommen, wie Verbandspräsident Peter Gilliéron bekannt gab. Die FIFA prüft, ob die Jubel-Geste von Xhaka und Shaqiri mit den zum Doppeladler geformten Händen im Spiel gegen Serbien (2:1) eine Verletzung der FIFA-Spielregeln darstellt.

Sperre und Busse möglich

Unter Regel 12 ist unter "unsportliches Betragen" nachzulesen, dass der Torjubel "mit provozierenden, höhnischen und aufhetzenden Gesten" untersagt ist. Möglich wäre also zum Beispiel eine Sanktion wegen einer Provokation. "Wer während einer Partie die Zuschauer provoziert, wird mit mindestens zwei Spielsperren und einer Geldstrafe von mindestens 5000 Franken belegt", heisst es in Artikel 53 des FIFA-Disziplinarreglements.

Sperre wäre Hammerschlag

Eine Sperre gegen Xhaka und/oder Shaqiri wäre für Gilliéron "ein Hammerschlag". Aber man sei "nicht zu sehr pessimistisch". Der SFV würde danach "mögliche Reaktionen prüfen." Gemäss Gilliéron hätte ein Rekurs allerdings wohl keine aufschiebende Wirkung. Der SFV erwartet einen Entscheid der FIFA bis am Montag.

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