Fall Baar: Beschuldigter soll aus Notwehr gehandelt haben

Staatsanwaltschaft fordert Freispruch und stationäre Therapie

Die Waagschale der Justiz (Symbolbild)

Vor dem Zuger Strafgericht hat heute der Prozess gegen einen Mann begonnen der im vergangenen Jahr in Baar eine Frau und ihre Stieftochter verprügelt hatte.

Auf offener Strasse hatte der damals 34-Jährige die 25-Jährige angegriffen, nachdem er bereits ihre 14-jährige Stieftochter attackiert hatte. Der Mann habe das laut seiner Verteidigung jedoch nur aus Notwehr gemacht. Er sei jahrelang gemobbt, attackiert und schikaniert worden. Ein ärztliches Gutachten sagt jedoch, dass der Mann schizophren sei. Daher ist die Staatsanwaltschaft der Ansicht, dass er sich die Attacken gegen seine Person nur eingebildet habe. Die Staatsanwaltschaft will daher nicht dass er ins Gefängnis kommt, dafür aber eine stationäre Therapie macht. Die Verteidigung hingegen will einen kompletten Freispruch. 

Audiofiles

  1. Talk Prozess Prügelattacke Baar. Audio: Elena Hirt

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