Zentralschweiz: Wolf-Alarm ausgelöst

Dies aufgrund der Vorfälle im Entlebuch, bei Göschenen und in Emmetten

Ein Wolf reisst ein anderes Tier. (Symbolbild)

Tierhalter in der Zentralschweiz sind alarmiert. Die Kantone Nidwalden und Uri haben am Wochenende den Wolfalarm ausgelöst, eine SMS-Meldung an Tierbesitzer in der Region. Dies meldet die Nachrichtenagentur SDA.

Tierhalter in der Zentralschweiz sind alarmiert: In den vergangenen Tagen wurden in drei Kantonen mehrere Schafe und eine Ziege vermutlich von einem Wolf getötet. In zwei Fällen steht die Bestätigung durch DNA-Proben noch aus, doch deutet vieles auf ein Wolfs-Werk hin.

Zuerst im Kanton Luzern, nun auch in Nidwalden

Anfang s vergangene Woche hatte ein Wolf im Kanton Luzern seinen Hunger gestillt: Im Jagdbanngebiet Tannhorn in der Region Brienzer Rothorn wurde auf einer Alp eine Hausziege getötet. Es handelte sich um den ersten bestätigten Wolfsriss im Kanton seit 2013. In der Nacht vom Freitag auf Samstag ist nun auch ein Schaf in Emmetten getötet worden. Vermutlich auch von einem Wolf, sagte der Nidwaldner Jagdverwalter Fabian Bieri am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Darauf liessen die Spuren am toten Tier schliessen. Am späten Nachmittag sei ein SMS-Alarm für Tierbesitzer in der Region ausgelöst worden. 

Auch in Uri wurde der Alarm ausgelöst

Die SMS-Alarmglocke klingelte am Samstagabend auch im Kanton Uri, wie die Kantonspolizei eine Meldung der "Zentralschweiz am Sonntag" bestätigte. Im Riental bei Göschenen wurden Schafrisse durch einen Wolf gemeldet. Auch hier habe man eine DNA-Probe entnommen, um Gewissheit über den Angriff zu erhalten.

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