Heidi Z'graggen will Bundesrätin werden

Die Urner Justidirektorin will für die CVP in die Landesregierung

Die Urner CVP-Regierungsrätin will in den Bundesrat: Heidi Z'graggen.

Die Urner CVP-Regierungsrätin Heidi Z‘graggen steht als Kandidatin für den Bundesrat zur Verfügung. Ihre Kantonalpartei, die CVP Uri, ist überzeugt, dass sie die besten Voraussetzungen für dieses Amt mitbringt. Der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann verzichtet hingegen nach reiflicher Überlegung auf eine Kandidatur.

Heidi Z’graggen stellt sich offiziell als Kandidatin für die Bundesratswahl zur Verfügung. «Ich bin bereit, als Urnerin, Zentralschweizerin und Schweizerin und langjähriges Mitglied einer Kantonsregierung, die Landespolitik mitzugestalten und mich in den Dienst unseres wunderbaren Landes und seiner Bevölkerung zu stellen», sagt Heidi Z’graggen. «Ich bringe als Urner Regierungsrätin vierzehn Jahre Exekutiverfahrung mit.»

Die Urner CVP-Regierungsrätin hat die Kandidatur gut überdacht. Sie habe die vergangenen Wochen genutzt, um ihre Situation zu analysieren und mit ihrem Umfeld zu besprechen. Nach reiflicher Überlegung sei sie zum Schluss gekommen, dass sie sich gerne zur Verfügung stelle. «Durch meine Tätigkeit als Regierungsrätin und als Mitglied von mehreren schweizerischen Regierungskonferenzen bin ich mit den bundespolitischen Themen vertraut», so Heidi Z’graggen.

Isidor Baumann verzichtet
Auch der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann aus Wassen wurde von Parlamentariern und in den Medien als möglicher Bundesratskandidat genannt. Die Parteileitung der CVP Uri stand in den vergangenen Wochen auch mit ihm in engem Kontakt und Baumann hat sich auch selber Gedanken über eine mögliche Kandidatur gemacht. Nach reiflicher Überlegung kam er nun aber zum Schluss, zugunsten von Heidi Z’graggen nicht als Bundesrat zu kandidieren. Bei sei-nen Überlegungen habe auch sein Alter eine Rolle gespielt, sagt der 63-Jährige.

Auch Ericht Ettlin stellt sich nicht zur Verfügung
Der Obwaldner CVP-Ständerat Erich Ettlin kandidiert nicht für den Bundesrat. Er habe sich «nach reiflicher Überlegung» gegen eine Kandidatur entschieden, teilte der 56-jährige Steuerexperte am Donnerstagmorgen mit. Er sei nach wie vor sehr motiviert, den Kanton Obwalden auch in Zukunft im Ständerat vertreten zu dürfen und daneben seinem gelernten Beruf nachzugehen, schreibt er weiter. Er will 2019 erneut als Ständerat kandidieren.

Die CVP-Kantonalparteien müssen die Kandidatinnen und Kandidaten bis am 25. Oktober nominieren und der Findungskommission melden. Die Bundesrats-Ersatzwahlen finden am 5. Dezember statt.

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