Zwei Strafen nach Mobbing-Fall an Rekrutenschule

Die Untersuchung der Militär-Justiz läuft weiterhin

Soldat bei einer Schiessübung

Letzte Woche machte eine Videoaufnahme von Armeeangehörigen die Runde, welche einen Kameraden mit Steinen und Nüssen beworfen hatten. Inzwischen sind zwei Strafmassnahmen im Mobbing-Fall der Kaserne Emmen ausgesprochen worden.

Nach dem Mobbing-Fall in der Militär-Kaserne Emmen sitzt nun ein zweiter Angehöriger der Armee in Arrest. Bereits gestern wurde bekannt, dass eine erste Person zu fünf Tagen Arrest verurteilt wurde. Im September hatten Rekruten einen ihrer Kameraden auf Kommando mit Steinen und Nüssen beworfen. Auf Anfrage von Radio Pilatus und Tele 1 hat das Verteidigungsdepartement bestätigt, dass es bei den zwei Arresten bleibt. Weiterhin läuft jedoch eine Untersuchung der Militär-Justiz. Dabei wird ermittelt, ob es neben dem Verstoss gegen Dienstvorschriften auch strafrechtlich relevante Handlungen gegeben hat.

Die Armeejustiz eröffnete letzte Woche im Fall eine Beweisaufnahme. Der Mobbing-Fall, über den das Tessiner Fernsehen berichtete, war ihnen bereits vor der Veröffentlichung des Videos bekannt. Die Flab RS 33 befindet sich mittlerweile in der Verlegung im bündnerischen S-Chanf.

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