Federer an ATP Finals im Halbfinal

Er gewinnt sein letztes Gruppenspiel gegen Anderson in zwei Sätzen

Roger Federer erreichte an den ATP Finals in London durch einen 6:4, 6:3-Sieg gegen den bereits qualifizierten Kevin Anderson nicht nur die Halbfinals, er schaffte damit auch noch den Gruppensieg.

Beide Spieler starteten überzeugend in die Partie, ehe der 2,03-m-Riese plötzlich ungewohnte Schwächen zeigte. Am Ende des ersten Satzes verlor bei eigenem Aufschlag acht Punkte in Serie und zwei Servicegames zu null. Nach dem Break zum 3:4 konnte er noch postwendend reagieren. Bei 5:4 holte Federer aber einen 0:40-Rückstand auf und verwertete anschliessend seinen ersten Matchball. Damit war zumindest mal das Halbfinalticket in der Tasche. Zum 15. Mal bei der 16. Masters-Teilnahme.

Auch im zweiten Durchgang gelang Federer das Break zum 4:3. Er zeigte sich im Packen seiner Chancen äusserst effizient. Aus den ersten drei
Möglichkeiten machte er drei Breaks. Und diesmal musste er keinen Umweg mehr gehen, er schaffte im Gegenteil noch ein weiteres Break zum 6:3 nach gut eineinviertel Stunden.

Er fand damit nach dem miserablen Auftakt ins Turnier noch rechtzeitig in die Spur zurück - auch dank frischem Kopf, den er sich mit zwei Freitagen zwischen seinen Matches holte. Die letzten vier Sätze gegen Thiem und Anderson waren überzeugend, auch wenn ihm die Gegner mit vielen Fehlern auch Schützenhilfe boten.

Warten auf den Halbfinalgegner

Als Halbfinalgegner Federers kommen noch alle vier Spieler der anderen Gruppe in Frage. Djokovic hat den Gruppensieg zwar noch nicht auf sicher, doch angesichts seiner Form dürfte zum einen der Sieg gegen Marin Cilic nur eine Formsache sein, zum anderen würde auch ein Erfolg von Alexander Zverev im Nachmittagsspiel gegen John Isner Djokovics
Gruppensieg sicherstellen. Die deutsche Weltnummer 5 Zverev ist aber der wahrscheinlichste Gegner Federers am Samstag.

(Quelle sda)

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