Fertiggericht-Konsumenten sterben früher

Das erhöhte Sterberisiko hat eine französische Langzeitstudie gezeigt

Konsumenten von Fertiggericht sterben früher (Symbolbild).

Wer häufig Fertiggerichte isst, hat ein höheres Risiko, früh zu sterben. Dies hat eine französische Langzeitstudie an mehreren zehntausend Menschen gezeigt. Ein um zehn Prozent höherer Fertiggerichte-Konsum ging mit einem um 15 Prozent erhöhten Sterberisiko einher. 

Wer stark verarbeitete Lebensmittel zu sich nimmt, hat ein erhöhtes Sterberisiko: Zu diesem Schluss kommt eine französische Langzeitstudie an mehreren zehntausend Menschen. Einen klaren Kausalzusammenhang konnten die Forscher allerdings nicht belegen, auch andere Faktoren könnten eine Rolle spielen.

45'000 Teilnehmer

An der Studie beteiligten sich von 2009 bis 2017 insgesamt 45'000 Franzosen, die 45 Jahre oder älter waren. Alle sechs Monate mussten die Probanden für einen Zeitraum von drei Tagen angeben, was sie zu sich genommen haben. Am Ende des Untersuchungszeitraums waren 600 Studienteilnehmer gestorben.

15% höheres Sterberisiko

Die Auswertung der Daten ergab, dass ein um zehn Prozent erhöhter Konsum von Fertiggerichten oder anderen stark verarbeiteten Lebensmitteln mit einem um 15 Prozent erhöhten Sterberisiko einherging. Das berichten die Forschenden am Montag in der US-Fachzeitschrift "Jama Internal Medicine".

Quelle: sda

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