Städtlifasnacht Willisau

Buntes Treiben mit 8000 Besuchern

Städtlifasnacht Willisau

Die Willisauer Städtlifasnacht sorgte für einen riesigen Besucheraufmarsch. Bei idealem Wetter bestaunten rund 8000 Zuschauer die über 30 Nummern. Darunter war auch eine Gastgruppe aus dem Wallis. Wer etwas sehen wollte, musste sich einen guten Platz ergattern. 

Der Sonntag vor dem Schmutzigen Donnerstag ist jeweils der Auftakt zur Willisauer Fasnacht. Mit dem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche wurde der grosse Tag eingeläutet. Vor Umzugsbeginn strömten Guggenmusigen und Besucher von allen Seiten ins Städtli. Auffallend war, dass viele Besucher verkleidet oder geschminkt waren. Punkt 13.30 kam der grosse Knall und damit begann der Einzug durchs Untertor. Angeführt und organisiert wurde der Umzug von der Karnöffelzunft. Zunftmeister Roland Stocker und seine Frau Claudia begrüssten viele Besucher persönlich mit einer herzlichen Umarmung. Sie freuten sich sehr über die vielen Zuschauer.

Sogar eine Gruppe aus Flums dabei

Die Karnöffelzunft Willisau präsentierte eine Horde «Enzilochmanne». Die grossen und auch kleinen wilden Gestalten waren komplett mit echten Weisstannenzweigen dekoriert. Die erste der insgesamt dreizehn Guuggenmusigen, die City-Schränzer Gettnau, brachte dann das Städtli zum Beben. Der Sound der mehrheitlich sehr grossen Guuggenmusigen liess die Menge fleissig mitschunkeln. Unter den Umzugsteilnehmern war sogar eine Gruppe aus dem Wallis dabei, nämlich die Flumser Dämonen. Des Weiteren präsentierten sich eingeladene Zünfte, darunter solche aus Luzern, Sursee und Horw. Sie alle verteilten den Zuschauern Orangen, Kaffee oder Süssigkeiten.

90 Minuten langer Umzug

34 Nummern präsentierten sich während 90 Minuten am Umzug. Nicht nur die Umzugsteilnehmer und die Besucher waren farbenfroh unterwegs. Auch das Städtli war mit bunten Konfettigirlanden geschmückt und präsentierte sich den Zuschauern von seiner schönsten Seite. Mit der 24. Runde der Städtlifasnacht ist nun auch Willisau definitiv im Fasnachtsfieber.

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