Das ist der härteste 400-Meter-Lauf der Welt!

"Red Bull 400" am 15. Juni 2019 in Einsiedeln

Bei Red Bull 400 geht es 120 Meter nach oben. Die Athleten von Red Bull 400 in Einsiedeln im Einsatz. Judith Wyder unterwegs zum Sieg. Die stolzen Tagessieger: Die Schweizerin Judith Wyder (rechts) und der Österreicher Jakob Mayer.

Am Samstag, 15. Juni 2019 ist es wieder soweit - der härteste 400-Meter-Lauf der Welt steht an! Es geht an den "Red Bull 400" in Einsiedeln. Die nach dem Skisprungweltmeister 2009 benannte Andreas Küttel-Schanze muss zu Fuss und entgegen der Flugrichtung bezwungen werden.

Um so schnell wie möglich nach oben zu kommen, braucht es neben viel Sauerstoff und Beinmuskulatur vor allem die Bereitschaft, bis an die eigenen Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Bist du bereit für diesen Ausdauertest? Am Samstag, 15. Juni kannst du es beweisen am "Red Bull 400".

Über 1'000 Teilnehmer wollen es wissen - anmelden bis 1. Juni 2019

Über 1'000 Teilnehmer kämpfen sich zu Fuss und so schnell wie möglich die Andreas-Küttel-Schanze hoch. Unter anderem auch 50 motivierte Athletinnen und Athleten aus Holland. Die Anmeldung läuft noch bis zum 1. Juni.

800 Schritte für 120 Höhenmeter

Vom Auslauf der Skischanze bis ins Ziel sind mit rund 800 Schritten rund 120 Höhenmeter zu überwinden. Bei einer Steigung von bis zu 37 Grad im ohnehin schon auf 882 Metern gelegenen Einsiedeln ist also Maximalpuls angesagt.

Auf allen vieren ins Ziel

Um so schnell wie möglich nach oben zu kommen, braucht es neben viel Sauerstoff und Beinmuskulatur vor allem Durchhaltewillen. Zieleinläufe auf allen vieren sind beim härtesten 400-Meter-Lauf der Welt jedenfalls nichts Aussergewöhnliches. Dieses Jahr wird die Red Bull 400 Saison mit 20 Events weltweit grösser denn je. Aufgrund der fehlenden Skischanzen reisen 50 motivierte Athletinnen und Athleten aus den Niederlanden für den 15. Juni nach Einsiedeln, um sich dort der Andreas-Küttel-Schanze zu stellen.

Judith Wyder war 2018 mit 3 Minuten und 39 Sekunden weltweit die schnellste Frau der Saison

Judith Wyder, die letztjährige Siegerin und ehemalige Spitzen-Orientierungsläuferin bedauert, dass sie dieses Jahr aufgrund der Qualifikation für die Berglauf-Europameisterschaften nicht mit dabei sein kann. «Voll ausgepowert auf der Schanze oben anzukommen ist ein richtig cooles Gefühl! Das Format Red Bull 400 bietet alles was ein Läuferherz sich wünscht! Totale Erschöpfung, Nervenkitzel, Herausforderung, gute Stimmung und noch viel mehr.» Judith Wyder war letztes Jahr mit 3 Minuten und 39 Sekunden weltweit die schnellste Frau der Saison. Bei den Männern erreichte der Österreicher Jakob Mayer in 2 Minuten 48 Sekunden die Plattform und war damit auch der global schnellste Mann der Red Bull 400 Saison 2018.

Einzelrennen oder 4 x 100 m Staffel

Neben individuellen Rennen für Frauen und Männer gibt es die Kategorien 4 x 100 m Staffel für Männer und Mixed (mind. 2 Frauen). In den Einzelkategorien entscheiden Vorläufe über die Finalqualifikation. Die Startplätze sind begrenzt. Registrierungen sind noch bis zum 1. Juni möglich.

Mélanie Jeannerod auf dem Weg zum Sieg bei Red Bull 400.

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