Mehr Wohnungen für Familien in Luzern

In Luzern soll das Wohnungsangebot für Familien verbessert werden

In der Stadt Luzern soll eine Mindestbewohnerquote eingeführt werden.

Das Angebot von Familienwohnungen in der Stadt Luzern ist knapp. Daher will die Stadtregierung bei geeigneten städtischen Liegenschaften Belegungsvorschriften prüfen. Bei bestehenden Mietverträgen kann sie jedoch nichts machen.

Die SP-Stadtparlamentarierin Luzia Vetterli hat in ihrem Vorstoss bemängelt, dass Personen nach dem Auszug von Kindern in zu grossen Wohnungen verbleiben und somit das Angebot verknappen würden. Sie forderte daher Belegungsvorschriften. Die Stadtregierung empfiehlt, das Postulat der SP/Juso-Fraktion teilweise anzunehmen, wie sie am Donnerstag mitteilt.

Stadt besitzt wenig Wohnungen

Mit 43 Prozent sei der Anteil an Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern in Luzern im Vergleich zu anderen Schweizer Städten zwar relativ hoch, hält die Stadtregierung in ihrer Stellungnahme fest. Die Stadt besitze aber lediglich 520 eigene Wohnungen, was etwas mehr als 1 Prozent des Gesamtwohnungsbestandes ausmache.

Belegungsvorschriften prüfen

Bei jenen Wohnungen mit laufenden Mietverträgen könne die Stadt nichts unternehmen. Man wolle aber bei künftigen Vermietungen städtischer Familienwohnungen prüfen, ob Belegungsvorschriften für die gesamte Mietdauer in den Verträgen festgelegt werden sollen.

(Quelle: sda)

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