Uri: Die aktuelle Verkehrslage am Abend

Grosse Verkehrsbehinderungen aufgrund des Schnees

Starke, intensive und langanhaltende Schneefälle führen zum Verkehrskollaps in der Gotthardregion.

Der erneute Wintereinbruch heute Donnerstag hat den Kanton Uri fest im Griff. Aufgrund der starken Schneefälle, insbesondere im Urner Oberland, kam es zu zahlreichen Beeinträchtigungen auf dem ganzen Strassennetz.

Derzeit sind noch vereinzelte Bergungsarbeiten auf der A2 am Laufen. Die Räumungsequipen des Amts für Betrieb Nationalstrassen arbeiten mit Hochdruck an der Räumung der A2 in Richtung Süden, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Anschliessend ist die Entleerung der Fahrbahn mit rund 300 stehenden Personenwagen und 100 Lastwagen geplant. Sofern sich die Wetterlage beruhigt und die Arbeiten planmässig ausgeführt werden können, sollte sich die Verkehrslage schon bald normalisieren, so dass im Verlaufe der Nacht die A2, insbesondere auch der Seelisbergtunnel, in Richtung Süd wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

In Fahrtrichtung Nord ist die A2 im Kanton Uri mit Winterausrüstung befahrbar.

Axenstrasse für Urnerinnen und Urner wieder offen

Der Verkehr in Richtung Süd auf der Axenstrasse wurde um 16.30 Uhr beim Wolfsprung angehalten. Seit 18.00 Uhr ist es für Urnerinnen und Urner wieder möglich, in den Kanton Uri zu fahren.

Diese Kantonstrassen bleiben bis auf weiteres gesperrt:

  • Amsteg – Göschenen
  • Göschenen – Andermatt – Realp (mit der Schöllenen als Nationalstrassenabschnitt)
  • Gurtnellen Wiler – Gurtnellen Dorf
  • Wassen – Färnigen

Die Kantonsstrasse von Silenen Ellbogenkapelle nach Silenen Schützen ist ebenfalls gesperrt.

Die Matterhorn Gotthard Bahn ist ab Göschenen in Richtung Wallis und Graubünden gesperrt.

Acht Unfälle im Kanton Uri

Der andauernde Schneefall führte während des ganzen Tages zu insgesamt acht Verkehrsunfällen. Dabei wurde eine Person verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werde.

Aktuelle Informationen gibt es auch rund um die Uhr im Radio Pilatus Verkehrsservice.

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