FCL lockt weniger Fans an Heimspiele

Erstmals weniger als 10'000 Zuschauer im Durchschnitt in der Swisspor-Arena

In der Swissporarena liegt die Besucherzahl pro Spiel in dieser Saison unter 10'000 Personen.

In der Swissporarena des FC Luzern bleiben derzeit immer öfter Sitze leer. Wie die Luzerner Zeitung berichtet, ist die durchschnittliche Besucherzahl erstmals seit der Eröffnung der Swissporarena im Jahr 2011 auf unter 10'000 gefallen. 

Nicht nur sportlich läuft es beim FCL derzeit nicht sonderlich gut (Platz 8 in der Tabelle), auch ein Blick auf die Besucherzahlen bei Heimspielen verrät, dass die Stimmung rund um den Verein schon besser war. Mit 9'360 Zuschauern waren diese Saison im Durchschnitt so wenige Fans im Stadion wie nie in den vergangenen acht Jahren. Gegenüber der Luzerner Zeitung macht FCL-Präsident Philipp Studhalter verschiedene Gründe dafür verantwortlich. 

Ultras, Preise und Niveau der Liga

Mit 13 Punkten aus 15 Heimspielen ist der FCL derzeit das schwächste Team vor eigenem Publikum. Doch das schlechte Abschneiden in der Swissporarena ist laut FCL-Präsident Philipp Studhalter nicht der einzige Grund für den Besucherschwund. Durch verschiedene Zwischenfälle mit Ultras sei beispielsweise gerade der Family-Corner immer öfter weniger gut besetzt. Die Angst vor Gewalt bei oder nach den Spielen halte viele davon ab, ins Stadion zu kommen. Aber auch das allgemeine Niveau der Super League und die Tatsache, dass YB bereits lange als Meister feststand, habe Auswirkungen auf die Besucherzahlen. 

Nicht zuletzt seien aber auch die Eintrittspreise ein Grund, dass sich viele die Spiele des FCL nicht live in der Swissporarena anschauen würden. Deshalb habe man sich entscheiden, die Ticketpreise ab der kommenden Saison zu reduzieren, so Studhalter gegenüber der Zeitung. Die genauen Preisanpassungen wird der Verein noch bekannt geben.

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