Das ehemalige Krematorium soll umgenutzt werden

Die Besitzer könnten sich beispielsweise ein Restaurant vorstellen

Wie weiter mit dem ehemaligen Krematorium der Stadt Luzern? Diese Frage soll mit einer Ausschreibung bis im Oktober beantwortet werden. Die Stiftung Luzerner Feuerbestattung und die Stadt Luzern könnten sich als gemeinsame Besitzer beispielsweise ein Restaurant vorstellen. Das alte Krematorium steht aber unter Denkmalschutz, der neuen Nutzung sind daher Grenzen gesetzt.

Das denkmalgeschützte Krematorium der Stadt Luzern wrude 2005 geschlossen, weil es die neuen Abgasvorschriften nicht mehr einhalten konnte. Einzig die Abdankungshalle werde hin und wieder benutzt, teilte die Stadt Luzern am Montag, 15. April, mit. Das Krematorium liegt am Hang nördlich der Friedhofsanlage Friedental. Vorgelagert ist ein Urnenfriedhof samt Hallenanlage. 

Anlage soll nicht leer stehen

Die Krematoriumsbauten gehören der Stiftung Luzerner Feuerbestattung (STLF), die Grünflächen der Stadt Luzern. Seit 2017 hegen Stadt und STLF die Absicht, die Anlage nicht leer stehen zu lassen. Ziel sei es, dass Vereine, Organisationen oder Private die Anlage mit einem Mehrwert für die Bevölkerung nutzten, teilte die Stadt mit.

Der Nutzung sind Grenzen gesetzt

Das Krematorium ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung im Bundesinventar aufgeführt, die Grünfläche ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. Einer neuen Nutzung seien Grenzen gesetzt, schreibt die Stadt, etwa was die Lautstärke oder die An- und Umbauten betreffe.

Wer das alte Krematorium neu nutzen möchte, kann bis am Freitag, 19. Juli seine Bewerbung einreichen. Bis im Oktober 2019 soll ein Entscheid gefällt werden.

(Quelle: sda)

Das alte Krematorium beim Friedhof Friedental in der Stadt Luzern (Archivbild). Das alte Krematorium beim Friedhof Friedental in der Stadt Luzern (Archivbild). Das alte Krematorium beim Friedhof Friedental in der Stadt Luzern (Archivbild). Das alte Krematorium beim Friedhof Friedental in der Stadt Luzern (Archivbild).

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