Keine Spange Nord

Erneut rief die Gegenbewegung zur Demonstration auf

Dass sie kommt, ist für den Kanton Luzern klar - wie und wo genau die Spange Nord gebaut werden soll, ist noch offen. Diese Frage wird in der Stadt heiss diskutiert. Insgesamt  werden neun verschiedene Varianten vom Kanton untersucht. Trotzdem hat das Nein-Komitee heute wieder zu einem Protest-Marsch aufgerufen.

Die Gegenbewegung Spange Nord will keine der angebotenen Varianten, sagt ihr Sprecher Felix Kaufmann. Echte Alternativen sollen vorgeschlagen werden, verlangt er. Die bürgerlichen Parteien sehen aber keine Alternativen, sagt Dieter Haller, Präsident der SVP Stadt Luzern. Es müsse endlich das Verkehrschaos in der Stadt gelöst werden. Dafür brauche es den Bypass und die Spange Nord, um den Verkehr zügig abfliessen zu lassen.

Streit über Annahmen

Die Gegner des Projekts monieren die Verkehrszahlen. Sie seien veraltet. Ausserdem würden die Planer eine lineare Entwicklung der Bevölkerung annehmen, um ihre Projektionen zu berechnen, anstatt das tatsächliche Mobilitätsverhalten der Luzerner und Luzernerinnen anzuschauen. Dieter Haller kontert, dass es bei diesem Projekt nicht bloss um die Stadt gehe, sondern auch um die Berufspendler aus der Agglomeration. Ungefähr die Hälfte der kantonalen Bevölkerung lebt und arbeitet in Luzern und der Agglomeration.

 

 

Quartiere wehren sich gegen geplante Spange Nord.

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