Nach den Wahlen: Linke wollen mitmischen

Sie erwarten Unterstützung der nächstliegenden Partei CVP

Obwohl die Linken nach wie vor nicht im Regierungsrat vertreten sind, wollen sie in Zukunft gehört werden. Der Kantonsrat bietet ihnen hierfür die besten Voraussetzungen. Momentan ist ein Drittel der Sitze durch Linke belegt. Mit Unterstützung der nächstliegenden Partei, könnten sie bei ihren Anliegen schnell die Mehrheit gewinnen. 

Doch wie die CVP sich bereits vor dem 2. Wahlgang für eine Stimmfreigabe entschieden hat, will sie auch nach den gestrigen Regierungswahlen keine Partei ergreifen. Sie würden sich neu nach den Schwerpunkten der kommenden Legislatur orientieren und sich dann für einen Partner entscheiden, sagt Christian Ineichen, Präsident der CVP Kanton Luzern. Jedoch seien sie offen für das Gespräch mit den Grünen. Früher war die CVP gemeinsam mit der FDP die Mehrheit. 

Die Linken hoffen auf Unterstützung, doch die vorjährigen Entscheidungen lassen den SP Präsident David Roth zweifeln. Die CVP hätte sich immer wieder entschieden, gemeinsam mit der SVP eine starre Politik zu verfolgen. Mindestens in einem Punkt sind sich die Parteien zurzeit einig, nämlich dass man einen Teil bei den Sparmassnahmen in der Bildung wieder rückgängig macht. 

Audiofiles

  1. SP fordert Entscheidungen von der CVP. Audio: Urs Schlatter / Damian Betschart

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