Kein Rütteln an Pendlerabzug im Kanton Zug

Parlament stellt sich gegen parteiübergreifenden Vorstoss

Auto (Symbolbild)

Im vergangenen November hatte das Zuger Kantonsparlament entschieden, den Pendlerabzug auf 6'000 Franken zu beschränken. Dies im Rahmen des Sparpakets Finanzen 2019. Gegen diese Massnahme gab es Heute im Zuger Kantonsparlament Kritik. Parteiübergreifend wurde die Verschiebung der Massnahme gefordert. Das Parlament stellte sich jedoch dagegen.

Parlamentarier aus den Reihen der SVP, FDP und CVP forderten in einem gemeinsamen Vorstoss, die Verschiebung der Massnahme. Dem Kanton Zug gehe es inzwischen markant besser, darum sei der Entscheid zu überdenken, argumentierte Michael Riboni von der SVP.

Verärgerter Finanzdirektor

SVP-Finanzdirektor Heinz Tännler zeigte sich über die Forderung verblüfft und verärgert und stellte sich dagegen. Gleicher Meinung war auch das Zuger Kantonsparlament – es wies den Vorstoss deutlich ab. Damit wird der Pendlerabzug plangemäss auf das nächste Jahr auf 6-tausend Franken begrenzt.

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