58 Millionen für Luzerner Agglo-Programm

Mit den Programmen will der Kanton Luzern Verkehrsprobleme lösen

Der Bund unterstützt das Luzerner Agglomerationsprogramm der dritten Generation mit 58 Millionen Franken (Archivbild).

Der Bund unterstützt das Luzerner Agglomerationsprogramm der dritten Generation mit 58 Millionen Franken. Nach dem Nationalrat hat diesem auch der Ständerat zugestimmt. Mit dem Programm will der Kanton Luzern verschiedene Verkehrsprobleme in der Agglomeration lösen. Konkret soll der öffentliche Verkehr gefördert werden, aber auch der Fuss- und Veloverkehr.  

In der Agglomeration Luzern leben rund 200'000 Menschen. Laut Mitteilung des Kantons Luzern werden mit dem Agglomerationsprojekt die Verkehrs- und Siedlungsherausforderungen der Luzerner Agglomeration angepackt. Die Massnahmen entlasten die Stadt und die umliegenden Gebiete vom Verkehr, fördern das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr, den Fuss- und Veloverkehr. Aktuelle Projekte des Programms sind unter anderem die Verlängerung der Buslinie 1 bis nach Ebikon oder der Bus-Hub Kriens-Mattenhof.

5 Millionen Franken mehr vom Bund

In der Vernehmlassung hat der Kanton Luzern dem Bund Änderungen vorgeschlagen, welche das eidgenössische Parlament jetzt grösstenteils bewilligt hat. Damit erhält das Luzerner Agglomerationsprojekt der dritten Generation rund 5 Millionen Franken mehr, insgesamt 58 Millionen Franken. 

Realisierungsbeginn ab diesem Jahr

Der Bund unterstützt auch Programme in anderen Kantonen. Sobald er eine letzte Differenz zu einem Projekt im Kanton Bern bereinigt hat, ist die Vorlage definitiv beschlossen. Der Realisierungsbeginn der einzelnen Programme ist zwischen 2019 und 2025 geplant. Auf der Webseite des Kantons Luzern gibt es weitere Informationen zu den Agglomerationsprogrammen

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