Luzern: Intensive Aufräumarbeiten im Bireggwald

Sturm und Borkenkäfer machen dem Stadtforstamt viel Arbeit

Der Bireggwald in der Stadt Luzern war vom Sturm vor zwei Wochen besonders betroffen. Auch heute noch ist das Stadtforstamt mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die vielen umgekippten Bäume sind auch anfällig für einen Borkenkäferbefall. Das Stadtforstamt hat deshalb externe Hilfe engangiert.

Im Bireggwald sei vor knapp zwei Wochen 800 bis 1'000 Hektar Wald zerstört worden, sagte Stadtoberförster Raphael Müller anfangs Juli gegenüber der "Luzerner Zeitung". Mit den Aufräumarbeiten ist man auch heute noch beschäftigt. Und diese werden noch einige Wochen dauern. Wegen den Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde sind viele Bäume teils samt Wurzeln aus dem Boden gerissen worden, viele Äste wurden abgerissen.

Als Folgeschäden von solchen Stürmen kann sich auch der Borkenkäfer schnell vermehren. Die vielen umgeworfenen Bäume und abgebrochenen Äste werden die Situation weiter verschärfen. Das Stadtforstamt Luzern kommt deshalb an seine Grenzen. Um möglichst rasch aufräumen zu können, wurde das Forstunternehmen Abächerli AG aus Giswil engagiert.

Die Situation ist für Spaziergänger im Wald nicht ungefährlich. Noch immer liegen teils lose Äste in den Bäumen und können herunterfallen oder die Bäume liegen unter Spannung auf dem Boden. In zwei bis drei Wochen soll der Bireggwald von den letzten Sturmschäden befreit sein.

Audiofiles

  1. Aufräumarbeiten im Luzerner Bireggwald nach dem Sturm.. Audio: Flavio Desax
Im Bireggwald in der Nähe des Vita Parcours sind mehrere Bäume entwurzelt worden. Der Sturm hat mehrere Bäume geknickt.

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