FCL holt in St. Gallen drei Punkte

Sieg in der Ostschweiz trotz schwachen ersten 80 Minuten

Der FC Luzern hat zum Saisonauftakt beim FC St. Gallen trotz einer weitgehend schwachen Leistung 2:0 gewonnen. Zwei Mal wurde im Spiel der Videoschiedsrichter zu Hilfe gezogen - zwei Mal mit gutem Ausgang für den FC Luzern.

Obwohl diverse Spieler und auch FCL-Trainer Thomas Häberli vor dem Spiel gegen St. Gallen versicherten, dass man sich auf die neue Saison gut vorbereitet hätte, war der Auftritt der Luzerner im Kibunpark während den ersten 80 Minuten schwach. Zu nennenswerten Chancen kamen die Luzerner erst am Schluss des Spiels. 

Spannend wurde es in der 16. Minute, als der Videoschiedsrichter erstmals bei einem Spiel des FC Luzern konsultiert wurde. Im Strafraum wurde Axel Bakayoko angespielt, der bei einer Grätsche von Lazar Ćirković zu Fall ging. Der Schiedsrichter wertete den Fall von Bakayoko als Schwalbe, zeigte ihm die gelbe Karte und verschonte den FC Luzern vor dem drohenden Penalty. Der Entscheid war umstritten und sorgte anschliessend für viel Gesprächsstoff im Stadion. 

Spannend wurde es auch in der 87. Minute. Der Videoschiedsrichter wurde erneut wegen einer umstrittenen Szene im Strafraum konsultiert. Schlussendlich entschied Schiedsrichter Lionel Tschudi auf Penalty für Luzern. Blessing Eleke verwertete den Elfmeter souverän. In der Nachspielzeit erhöhte Christian Schneuwly zum 2:0 für Luzern.

Im anderen Spiel des Abends spielten Thun und Xamax 2:2.

Audiofiles

  1. FC Luzern: Christian Schwegler und Thomas Häberli über den glücklichen Sieg. Audio: Philipp Breit
  2. Weitere Reaktionen zum Spiel FC St. Gallen - FC Luzern. Audio: Maik Wisler
Schiedsrichter Lionel Tschudi (links) zeigt an, den Video Assistant Referee (VAR) zu konsultieren.

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