Nachwuchsschwinger lernen von den Bösen

Beim Königscamp in Wildhaus erhielt der Nachwuchs Tipps der Bösen

In weniger als einem Monat ist es soweit und in Zug ist das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest. Der Schwingernachwuchs, der vielleicht auch irgendwann mal am ESAF mitschwingen wird, trainiert diese Woche im sogenannten Königscamp in Wildhaus. Dort bekommen die jungen Schwinger Tipps und Tricks von den Profis. Unter anderem auch vom grossen Mitfavoriten Primin Richmuth. Der Chamer zeigt dem Nachwuchs was es braucht um mal ein richtiger Bööser zu werden.

Rund 80 Nachwuchsschwinger genossen diese Woche verschiedene Schwingtrainings mit Schwingerkönigen und Eidgenossen. Unter den Gasttrainern war auch der Chamer Schwinger und aktuelle Brünig-Sieger Pirmin Reichmuth. Er zeigte den Jungschwingern den Weiberhaken und verriet, wie dieser Schwung möglichst gut gelingt. Denn der Weiberhaken ist ein schwieriger Schwung, welcher auch Reichmuth immer wieder üben und laufend verbessern muss.

Am Ende des Trainings war Reichmuth beeindruckt von den Nachwuchsschwingern. Besonders bereichernd empfand er, mit Knaben zu schwingen, welche auch wirklich etwas lernen wollten. Für die Nachwuchsathleten wiederum war es eine Ehre, von Top-Athleten wie Pirmin Reichmuth oder Matthias Sempach trainiert zu werden.

Das Königscamp fand vom 29. Juli - 2. August 2019 in Wildhaus statt. Daran teil nahmen 80 Jungschwinger im Alter von 10 bis 15 Jahren. Dieses nationale Trainingslager fand dieses Jahr zum siebten Mal statt.

Pirmin Reichmuth beim Königscamp in Wildhaus

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