Der FCL verliert zum ersten Mal

Verdiente 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger Servette Genf

FCL-Spieler Silvan Sidler im Kopfball-Duell gegen Koro Kone.

In der 3. Runde der Fussball Super League verliert der FC Luzern auswärts bei Servette Genf mit 0:1. Für die Luzerner ist es das erste Gegentor und die erste Niederlage der Saison.

Das fünfte Spiel für den FCL in zwei Wochen. Das spürten die Spieler auch: Servette bestimmte das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit weitestgehend. Der FCL wirkte ein bisschen müde. Die Genfer konnten ihre Überlegenheit aber nur in eine gute Chance ummünzen: Marius Müller parierte einen Schuss von Tasar mit Bravour. Die beste Chance für die Luzerner hatte in der ersten Halbzeit Blessing Eleke mit einem Schlenzer. Servette-Goalie Frick konnte aber gerade noch mit den Fingerspitzen abwehren.

Servette dominiert weiter

Nach der Pause ging es weiter mit einem Knall: Servette-Spieler Stevanovic haute einen direkten Freistoss ans Lattenkreuz. Marius Müller im FCL-Tor wäre chancenlos gewesen. Die Genfer drückten aber weiter und kamen zu mehreren Top-Chancen. Marius Müller hatte alle Hände voll zu tun. In der 62. Minute war dann aber auch er machtlos: Nach einem Eckball stand der auffällige Stevanovic völlig frei und haute den Ball zur völlig verdienten Führung ins Tor. Der FCL zeigte danach ein kurzes Aufbäumen mit zwei guten Chancen innerhalb kurzer Zeit. Doch danach übernahm Servette gleich wieder das Zepter und liess nichts mehr anbrennen.

Der FCL verliert damit zum ersten Mal in der neuen Saison. Ebenfalls kassierten die Luzerner ihr erstes Gegentor in der laufenden Saison. In den anderen Spielen gewinnt YB gegen Lugano mit 2:0, Neuchatel Xamax und St. Gallen trennen sich 1:1. In der Tabelle führt YB die Tabelle mit sieben Punkten an. Der FCL ist mit vier Punkten Fünfter.

Für den FCL geht es Schlag auf Schlag weiter und zwar in der 3. Runde der Europa League Qualifikation: Die Luzerner treffen im Hinspiel am Donnerstag zu Hause auf Espanyol Barcelona.

Audiofiles

  1. Niederlage gegen Servette. Audio: Philipp Breit

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