FC Luzern als Nachwuchszentrum zertifiziert

Der FCL ist neu ein "Nachwuchsleistungszentrum SFV/SFL"

Der FC Luzern ist bekannt dafür eigene Spieler gross rauszubringen. Mit Ruben Vargas gelang einem Luzerner zuletzt gar der Sprung in die Bundesliga. Der FCL hat sich deshalb nun vom Verband zertifizieren lassen.

Der FCL ist neu ein «Nachwuchsleistungszentrum SFV/SFL». Das Label wurde den Luzerner am Donnerstag im Rahmen eine offizielle Vergabe übergeben. Der Schweizerische Fussballverband notiert seit knapp drei Jahren, wie viele Schweizer U21-Spieler die Mannschaften jeweils einsetzen. Pro gewisse Einsatzminuten gibt es Punkte zu holen. Und in der vergangenen Saison waren die Luzerner zusammen mit dem FC St. Gallen die besten in der Wertung und erhielten dafür einen gewissen Geldbetrag.

Für die Vergabe des Labels musste sich der Verein allerdings beim Verband melden. Und dieser Überprüfte Infrastruktur und Personal und besuchte die Luzerner mehrmals. Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Thema bei den Luzernern – sie haben es sich bei der Vision 2021 quasi auf die Fahne geschrieben.

«Nachwuchszentrum wichtig für Glaubwürdigkeit unserer Arbeit»

Für FCL-Präsident Philipp Studhalter ist das Leistungszentrum ein Meilenstein. Die Zusammenarbeit des Team Innerschweiz mit dem FCL, Zug 94 und dem SC Kriens werde so glaubwürdiger.

In den letzten Jahren haben die Luzerner mit Ruben Vargas, Jonas Omlin oder auch Nicolas Haas einige Eigengewächse an grosse Klubs bringen können. Und auch in den nächsten Jahren können Spieler wie Idriz Voca oder Stefan Knezevic denselben Weg einschlagen. Und auch bei den Junioren sieht es gut aus, die U15 und auch die U16 wurden in der letzten Saison jeweils Meister.

An der Nachwuchsarbeit des FCL ändert die Zertifikation nichts. Einzig einige Teilzeitstellen mussten gemäss Studhalter auf Vollzeitstellen abgeändert werden, weil dies der SFV so verlange. Dies kostet den Verein rund 300'000 Franken. Eine weitere Investition des FCL in die Ausbildung des eigenen Nachwuchses.

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