Bionicman - ein Held mit Hand und Herz

Michel Fornasier kämpft gegen Mobbing von körperlich Behinderten

Im Kampf gegen Diskriminierung und Mobbing gegen Menschen mit einer körperlichen Behinderung setzt Michel Fornasier auf Superkräfte. Als Bionicman macht er selber seine Schwäche zur Stärke.

Michel Fornasier ist mit nur einer Hand zur Welt gekommen. Lange hat sich der 41-jährige Freiburger dafür geschämt und seinen rechten Arm weitgehend versteckt und als Schwäche angesehen. Bis er vor einigen Jahren die Idee hatte, Bionicman ins Leben zu rufen.

Als Bionicman geht Michel Fornasier heute in Schulen, Rehas und hat auch noch Vorträge und andere Auftritte. Seine Mission ist klar: Mit seiner «Enthinderungstour» will er Kinder und Erwachsene sensibilisieren und Mobbing verhindern. Am Freitag war Bionicman auch im Emmencenter und brachte viele Kinderaugen zum Strahlen.

Daneben hat er zusammen mit einem Freund den Comic Bionicman erfunden. Der Charakter setzt im Kampf gegen das Böse aus seine hochmoderne bionomische Handprothese. Ein erster Band ist bereits letztes Jahr erschienen, der nächste kommt im September.

Aus seinem Handicap wird eine Superkraft.

Bionicman - der Superheld mit der Armprothese. Lange hat Michel Fornasier seine Hand als Schwäche angesehen.

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