Kritik an Armee für Nachwuchsrekrutierung

15-Jährige sollen noch nicht mit dem Militär konfrontiert werden

Die Absicht der Schweizer Armee bereits 15-Jährige in Schulen über die Möglichkeiten im Militärdienst zu informieren, stösst auf Kritik. Der Armeechef Philippe Rebord hatte in einem Interview gesagt, junge Frauen und Männer müssten bereits früher abgeholt werden. 

18-Jährige hätten schon konkrete Vorstellungen über ihre Zukunft, hiess es in mehreren Zeitungen. Die Äusserungen des Armeechefs sorgten aber für Kritik. So wies der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband darauf hin, dass es eine klare Trennung zwischen Bildungs- und Sicherheitsauftrag gibt. Inzwischen heisst es bei der Armee auf Anfrage, es handle sich auch nur um eine langfristige Idee. Diese sei noch nicht ausgereift.

Mehr zum Thema in den Beiträgen von Radio Pilatus und Tele 1.

Audiofiles

  1. Armee will 15-Jährige für Militärdienst motivieren. Audio: Werner Kurmann / Maik Wisler

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