Fleisch verstösst gegen Schweizer Standard

Zahlreiche Import-Produkte dürften in der Schweiz so nicht produziert werden

Importiertes Fleisch entspricht häufig nicht den Schweizer Normen.

Importiertes Fleisch entspricht häufig nicht dem Schweizer Standard. Dies berichtet der Sonntagsblick und bezieht sich auf eine Untersuchung des Schweizer Tierschutzes. Nun wird Kritik am Bund laut.

Rund die Hälfte des importierten Trutenfleischs und 20 Prozent des Poulets stammt von Tieren, die in fensterlosen Ställen, unter Dauerlicht und mit regelmässigen Antibiotikagaben gemästet werden. Beim importierten Pferde-, Lamm- und Kaninchenfleisch werden zwei Drittel auf eine Art und Weise produziert, wie es in der Schweiz verboten wäre. Beim Import-Schweinefleisch stammt kein Gramm aus einer Tierhaltung, die den Schweizer Normen entspricht.

Kritik an den Bund – dieser widerspricht

Kritisiert wird nun vor allem der Bund. Als das Schweizer Stimmvolk die Fair-Food-Initiative vor einem Jahr ablehnte, gab der Bund ein Versprechen. Es hiess, die Importbestimmungen der Schweiz seien genug streng, damit das Tierwohl gewährleistet werden kann. An dieser Aussage stossen sich nun Kritiker. Beim Bund weist man die Vorwürfe von sich. Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen setzt man sich national und international für sichere Lebensmittel von hoher Qualität ein.

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