Präsident der SZKB tritt zurück

Kuno Kennel zieht Konsequenzen aus der Pensionskassen-Affäre

Gibt sein Amt per sofort ab: Kuno Kennel hört als Bankpräsident der Schwyzer Kantonalbank auf.

Der Präsident der Schwyzer Kantonalbank Kuno Kennel tritt zurück. Dies nachdem es diverse Anschuldigungen gegen ihn gab. Kennel wird vorgeworfen, dass er in seiner Position als Bankpräsident Pensionskassengelder in eine Firma geleitet hat, an der er selbst beteiligt war.

Kuno Kennel will nicht mehr Präsident der Schwyzer Kantonalbank sein. Er hat seinen sofortigen Rücktritt angeboten. Auslöser ist eine Affäre rund um Pensionskassengelder. Kennel wird beschuldigt, sein Amt als Bankpräsident ausgenutzt zu haben.

Konkret habe Kennel veranlasst, dass eine Pensionskasse in eine Firma investiert, in welcher Kennel persönlich beteiligt war. Konkret seien die Gelder an die Aerius Holding AG gegangen, wie Recherchen von «Schweiz Aktuell» zeigen. In einer Gegendarstellung hat Kuno Kennel jedoch geschrieben, er sei nie an der Aerius Holding AG beteiligt gewesen. Aktien habe er keine besitzt, er sei lediglich Mitglied des Verwaltungsrats gewesen. Ausserdem sei er nicht involviert gewesen in die Vertragsverhandlungen zwischen der Pensionskasse und der Aerius Holding AG.

Weiter habe auch die Untersuchung einer externen Prüfgesellschaft gezeigt, dass es keine Hinweise auf Gesetzesverstösse gibt. Der Kanton Schwyz schreibt jedoch in einer Mitteilung, dass Kennel aufgrund der negativen Medienberichterstattung um seine Person seinen sofortigen Rücktritt angeboten hat.

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