Geplante CO2-Abgaben treffen Villenbesitzer

Insbesondere neue Heizkosten könnten Besitzer von Villen zur Kasse beten

Die geplanten CO2-Abgaben wollen einen Umschwung bei Heizungen vorantreiben.

Die geplanten CO2-Abgaben auf Benzin, Heizöl und Flugtickets belasten Familien aus untere Bevölkerungsschichten kaum. Dies zeigen Berechnungen des Forschungsinstituts Infras, berichtet die Sonntagszeitung. Wer hingegen stärker zur Kasse gebeten werden könnte, sind Besitzer von Villen.

Im Zusammenhang mit den geplanten Änderungen des CO2-Gesetzes warnen bürgerliche Politiker vor grossen Mehrkosten für die Mittelschicht. Eine neue Studie zeigt nun, dass dies falsche Annahmen sind. Laut der Studie könnten vor allem Villenbesitzer künftig mehr bezahlen müssen.

Konkret sind jene Villenbesitzer betroffen, die nicht bereit sind, ihre Heizungen zu ersetzen oder Fenster zu isolieren. Entscheidend sei bei geplanten CO2-Abgaben besonders, wie in einem Haushalt geheizt wird. Die Gesetzesänderungen zielen darauf ab, dass alte Öl- und Heizkessel durch Wärmepumpen ersetzt und die Häuser isoliert werden. Weniger zu Buche schlagen die Kosten für Autofahrer. Sie werden auch mit den geplanten Gesetzen nicht massiv zusätzlich belastet.

Das CO2-Gesetz wurde bereits im Ständerat beraten und kommt als nächstes in den Nationalrat. Es wird erwartet, dass es dort mit kleineren Änderungen angenommen wird.

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