Roland Fischer neu für Luzern im Nationalrat

Luzerner Nationalrat ist neu zu einem Drittel links-grün

Spannend ergab sich im Vorfeld die Situation rund um die Nationalratssitze des Kantons Luzern. In Zukunft hat der Kanton Luzern nämlich nur noch neun statt zehn Sitze zu Gute. Jetzt ist bekannt: SVP und FDP verlieren je einen Sitz, einen zusätzlich erhält mit den Grünliberalen das links-grüne Lager.

Im Kanton Luzern holt die GLP den vor vier Jahren verlorenen Nationalratssitz zurück, und zwar mit dem Rückkehrer Roland Fischer. SVP und FDP verlieren je einen Sitz, Felix Müri (SVP) und Peter Schilliger (FDP) werden abgewählt.

Der Kanton Luzern hat neu nur noch neun und nicht mehr zehn Sitze im Nationalrat. Erwartet worden war ein Sitzverlust der CVP, nun müssen aber SVP und FDP Federn lassen. Die GLP profitiert von der grünen Welle.

CVP kann drei Sitze verteidigen

Die grösste Abordnung stellt weiterhin die CVP mit drei Mandaten. Die drei bisherigen Christdemokraten - Ida Glanzmann, Andrea Gmür und Leo Müller - wurden im Amt bestätigt. Auch SP und Grüne konnten ihren Besitzstand von je einem Sitz wahren. Prisca Birrer (SP) und Michael Töngi (Grüne) wurden wiedergewählt.

Siegerin der Wahlen sind im Kanton Luzern die Grünliberalen. Sie hatten vor vier Jahren nach nur einer Legislatur den von Roland Fischer gehaltenen Sitz im Nationalrat verloren. Nun kehrt der Finanzfachmann und Kantonsrat in den Nationalrat zurück.

Verloren haben SVP und FDP. Beide büssen einen Sitz ein, die SVP hat noch deren zwei, die FDP hat nur noch ein Mandat. Bestätigt wurden bei der SVP Franz Grüter und Yvette Estermann, bei der FDP schaffte Albert Vitali die Wiederwahl.

Quelle: sda

Zwei lachende Nationalräte: Roland Fischer (glp, neu) und Michael Töngi (Grüne, bisher). Franz Grüter (SVP) wurde als Nationalrat wiedergewählt.

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