Röhrenhotel an der Zuger Messe

Dieter Brendel aus Sattel hat ein Hotel aus Betonröhren gebaut

Was tun, wenn man sechs riesige, vier Meter lange Betonröhren geschenkt erhält? Dieter Brendel aus Sattel dachte sich: Das gibt ein super Hotel. Als Pyramide angeordnet sollen die Röhren bald in ein Einzelzimmer für rund 80 Franken pro Nacht verwandelt werden.

Dieter Brendel ist 62-jährig, Hochsee-Kapitän, Ingenieur, Bauunternehmer und Hotelier. Die ersten Ideen für ein Röhrenhotel hat Brendel auf einen Bierdeckel gezeichnet. Die sechs Betonröhren blieben beim Bau der sogenannten Seapipe in Zug liegen. Das Seapipe-Projekt wurde Anfang Jahr fertig und soll die Stadt Zug vor Überflutungen schützen. Nun gibt es aus der Seapipe "Sleeppipes". 

Röhrenhotel an der Zuger Messe

Das Röhrenhotel kann noch bis am Sonntag, 27. Oktober, an der Zuger Messe begutachtet werden. Das fertige Hotel ausprobieren kann man voraussichtlich im kommenden Jahr für 80 Franken pro Nacht. Wo genau, ist jedoch noch nicht klar.

Der obige Video-Beitrag zeigt, wie die Idee für ein Röhrenhotel aufgekommen ist und welche aussergewöhnlichen Projekte Dieter Brendel sonst noch realisiert hat.

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