Mongolische Nomaden in Wolhusen

Drei Austauschschüler und eine Lehrerin aus der Mongolei zu Besuch in Wolhusen

Von der Monoglei ins Entlebuch. Drei Schüler und ihre Lehrerin reisen für vier Wochen von der Stadt Ülgii im Westen der Monoglei ins beschauliche Wolhusen. Dort leben sie in Gastfamilien und besuchen die Schule. Ihre Mitschüler und Gspänli können viel von den Jugendlichen aus der fernen Mongolei lernen und ungekehrt: die Austauschschüler lernen, wie unterschiedlich die Schweizer Kultur von ihrerer eigenen ist.

Es regnet in der Schweiz viel mehr, sagt Tileykbyerdi Khabai. Dem 16-jährigen gefällt die Natur hier sehr gut. Sie sei ganz anders als in der Mongolei. Was ihn aber noch mehr beeindruckt, ist, dass die Strassen hier so sauber sind und dass alle Menschen pünktlich sind. In Ülgii, wo Tileykbyerdi herkommt, spielt Pünklichkeit keine grosse Rolle. Nomaden müssen sich dem Rhytmus der Natur anpassen.

Hilfe für Ülgii

Vor etwa einem halben Jahr ist der Lehrer Paul Herger aus der Mongolei nach Hause gekommen. Er hatte ein Jahr in Ülgii im Westen des Landes verbracht und dort an einer Schule unterrichtet. Als er wieder zurück war, hat er sofort den Verein "Friends for Ulgii" gegründet, mit dem Ziel die Armut in der Mongolei zu lindern. Dies gehe am besten mit Bildung, sagt er. Deshalb hat er auch die drei Austauschschüler und ihre Lehrerin in die Schweiz eingeladen.

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