Behörden üben für eine terroristische Bedrohung

Schweizweit werden rund 70 Organisationen an der Übung teilnehmen

Soldat bei einer Schiessübung

Bund, Kantone und Städte führen vom 11. bis zum 13. November eine Übung zur Bewältigung einer terroristischen Bedrohung durch. Am Donnerstag haben die Behörden das Szenario für die Sicherheitsverbundsübung 2019 bekannt gegeben.

Auf die Probe gestellt werden die Sicherheitsstrukturen und Prozesse im Falle einer lang anhaltenden terroristischen Bedrohung mit Angriffen gegen kritische Infrastrukturen, erpresserischen Forderungen und drohenden Anschlägen.

Schweizweit werden rund 70 Organisationen einen Beitrag zur Übung leisten, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) mitteilte. Geprüft werden soll, wie die involvierten Sicherheitsorganisationen einen Krisenfall bewältigen können und wie sie in einer angespannten Lage zusammenarbeiten.

Strategie zur Terrorismusbekämpfung

Die Übung ist auf die Strategie der Schweiz zur Terrorismusbekämpfung ausgerichtet, die der Bundesrat in Zusammenarbeit mit den Kantonen vor vier Jahren erarbeitete. Das Ziel von Sicherheitsverbundsübungen ist es, das Krisenmanagement zu prüfen und zu verbessern. Die erste Übung fand im Jahr 2014 statt. Damals war das Szenario eine Notsituation mit Strommangel und Grippepandemie.

(Quelle sda)

Audiofiles

  1. Die Schweiz übt das "Horror-Szenario". Audio: Nico Bär / Maik Wisler

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