Bund pfeift SBB zurück

SBB kann Massnahmen wohl nicht wie geplant umsetzen

Geplante Massnahmen der SBB gefallen dem Bund überhaupt nicht.

Bahnaufseher könnten die Pläne der SBB torpedieren. Der SBB-Chef Andreas Meyer hatte diese Woche ein Massnahmenpaket angekündigt. Mit diesem will er gegen Verspätungen und Störungen ankämpfen. Nun gibt es Widerstand aus Bern.

Bei der SBB ist es vermehrt zu Verspätungen und Störungen gekommen. Grund dafür ist unter anderem ein Mangel an Lokführern. Unter anderem plant die SBB deshalb, dass einzelne Kurse oder Haltestellen gestrichen werden. Dagegen wehrt sich aber bereits jetzt das Bundesamt für Verkehr BAV, wie die Sonntagszeitung berichtet.

«Die SBB muss alle Vorgaben der Konzessionen und auch der Netzpläne einhalten», sagt das Bundesamt. Zudem könne nicht toleriert werden, dass Zugfahrten systematisch durch Busfahrten ersetzt werden. Die SBB beabsichtigt weiter, anstehende Netzausbauten statt für neue und schnellere Zugsverbindungen für Reserven im Fahrplan zu nutzen. Auch damit stösst sie beim Bund auf. Insgesamt hält das BAV fest, dass die Massnahmen höchstens punktuell ergriffen werden dürfen und nur, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind.

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