Desolater FCL verliert auch gegen den FCZ

0:3-Niederlage im Letzigrund nach desolater Leistung

Beide Fanlager zündeten vor Beginn des Matches ein Feuerwerk. Beide Fanlager zündeten vor Beginn des Matches ein Feuerwerk. FCZ-Torschütze Marco Schönbächler im Duell mit Silvan Sidler.

In der 15. Runde der Fussball Super League verliert der FC Luzern auswärts beim FC Zürich mit 0:3. Eine desolate Leistung mit Auflösungserscheinungen, roter Karte von Eleke und Standfussball.

Von Beginn weg wurde ein Feuerwerk gezündet. Leider aber nicht auf dem Platz sondern von den beiden Fanlagern (siehe Fotos oben). In der 13. Minute ging es dann aber schnell: Die Zürcher kombinierten sich sehenswert durch den Luzerner Strafraum und am Schluss musste FCZ-Stürmer Kramer nur noch ins Tor zur Führung einschieben. Eine Luzerner Reaktion? Blieb aus. Die Zürcher waren dem 2:0 näher als die Luzerner dem Ausgleich. Es kam noch schlimmer: Blessing Eleke holte sich kurz vor der Pause noch eine rote Karte. Eleke holte sich diese zurecht, nachdem er Omeragic von hinten auf die Füsse trat.

Der FCL kommt nicht vom Fleck

Die Zürcher übernahmen auch nach der Pause sofort wieder das Spieldiktat, jedoch hatte der FCL die erste Chance der zweiten Halbzeit: Males traf mit einem Schuss nur die Latte. Das war dann aber auch schon alles vom FCL. Kurz danach konnte Marco Schönbächler nach einem schönen Steilpass alleine auf das FCL-Tor losziehen und traf souverän zum 2:0. Schon da merkte man: Die Luzerner hatten sich praktisch aufgegeben. Kurz danach konnten die Zürcher schalten und walten, wie sie wollten und Blaz Kramer traf nach einer Flanke per Kopf zum 3:0. Das einzig Positive: Es gab kein weiteres Zürcher Tor mehr. Eine desolate Leistung der Luzerner, man kann es nicht anders sagen.

Im anderen Samstagsspiel verliert der FC Basel überraschend bei Aufsteiger Servette mit 0:2. In der Tabelle bleibt der FCL mit 15 Punkten auf dem siebten Platz.

Die Aufgaben für den FCL werden nicht einfacher. Nächster Gegner ist der FC St. Gallen. Die Ostschweizer kommen nächsten Sonntag in die swissporarena. Vor der Winterpause spielt der FCL dann noch gegen das Top-Duo der Liga: Zuerst gegen die Berner Young Boys und zum Schluss der Hinrunde gegen den FC Basel.

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