Zentralschweizer Kantone befürworten DNA-Auswertung

Regierungen wünschen sich gar noch weitere Möglichkeiten

Erbgut: DNA-Strang

Die Zentralschweizer Kantone befürworten die Anpassung des DNA-Profil-Gesetz. Die Mehrheit spricht sich sogar dafür aus, dass diese Daten noch detaillierter ausgewertet werden, berichtet die Luzerner Zeitung.

Die Kantone Luzern, Schwyz, Zug und Obwalden sind der Meinung, dass es noch mehr Luft nach oben hat. Der Bund schlägt eine fixe Aufzählung äusserlicher Merkmale vor, welche bei einer DNA-Probe ausgewertet werden kann, um unter anderem eine Straftat aufzuklären. Dies sei zu starr, meint der Luzerner Justiz-und Sicherheitsdirektor Paul Winiker. Sein Amtskollege aus Obwalden, Christoph Amstad, wüde es befürworten, wenn auch Veranlagungen ausgewertet werden könnten, welche angeboren sind, wie zum Beispiel Farbenblindheit. Bis auf den Kanton Uri und Nidwalden haben alle Zentralschweizer Regierungen ihre Stellungnahme zur Gesetzesrevision eingereicht.

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