Grippewelle kommt in der Schweiz an

Verglichen mit früheren Jahren ist das eher spät

Vor einer Woche berichteten wir, die Grippewelle habe die Schweiz noch nicht erreicht. Die Freude hielt kurz an, jetzt ist sie nämlich da.

Vor allem in der Westschweiz und im Wallis ist die Grippe bereits weit verbreitet. In der Deutschschweiz gibt es bisher noch etwas weniger Fälle. Am stärksten davon betroffen sind Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren. 

Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) heute bekannt gab, haben Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz rund zwölf grippeähnliche Erkrankungen pro 1000 Konsultationen gemeldet.

Rechnet man das hoch, kommt man auf 95 Fälle pro 100'000 Einwohnern. Somit wurde der epidemische Schwellenwert von 69 Grippeverdachtsfällen in dieser Saison zum ersten Mal überschritten. Verglichen mit anderen Jahren kommt dieser Moment eher spät.

Die Grippewelle kommt in der zweiten Januar Woche in der Schweiz an. Die Westschweiz ist bisher am stärksten von der Grippewelle betroffen.

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