Neue Rigi-Gondelbahn auf gutem Kurs

Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) erhalten

Die Rigi Bahnen möchte die Seilbahn zwischen Weggis und Rigi-Kaltbad durch eine Gondelbahn austauschen. Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) beurteilt das Projekt positiv – es sei mit der Landschaft verträglich. Weitere Abklärungen und Nachweise seien aber noch nötig.

Die Rigi Bahnen sind auf gutem Kurs mit dem Gondelbahn-Projekt. Anstatt zwei Seilbahnkabinen sollen künftig 21 Gondeln verkehren. Das ENHK stellte dazu ein Gutachten zur Landschaftsverträglichkeit.

Am Dienstag haben die Rigi Bahnen das Gutachten in einer Medienkonferenz vorgestellt. Die Gegner kritisierten im Vorfeld, das Projekt greife in die geschützte Landschaft ein. Sie gingen davon aus, dass das Projekt abgelehnt wird. Doch der Entscheid fällt positiv aus - mit einigen Forderungen: Unter anderem sollen die hohen Masten rückgebaut werden und der Lärm müsse reduziert werden.

Die Rigi Bahnen konnten im Teilprojekt Berg- und Talstation das Wettbewerbsverfahren abschliessen. «Das Gutachten fordert weitere Abklärungen und Nachweise, welche wir in den nächsten Schritten der Projektentwicklung bis zum Plangenehmigungsverfahren erbringen müssen», so Jörg Lustenberger, COO/CTO und Gesamtprojektleiter Gondelbahn.

Das Plangenehmigungsverfahren soll im August 2020 starten. 

Eine 3D Visualisierung des Siegerprojekts der Rigi Bahnen AG zum Projekt Gondelbahn Weggis Eine 3D Visualisierung des Siegerprojekts der Rigi Bahnen AG zum Projekt Gondelbahn Weggis

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