Bestürzung nach Carunglück

<p>In der Nacht auf Donnerstag, den 14. März 2012 hat sich im Tunnel zwischen Siders und Sion im Wallis ein schreckliches Busunglück ereignet. 22 Kinder und sechs Erwachsene kamen ums Leben.</p> <p>Retter am Unglücksort helfen den Verletzten und bergen die Leichen.</p>

Einen Tag nach dem schweren Busunglück im Wallis herrscht in der Schweiz und in Belgien grosse Betroffenheit. Sowohl die Bevölkerung als auch Exponenten der Politik zeigten sich schockiert.

Derweil läuft die Suche nach der Ursache der Tragödie auf Hochtouren. Beim Chauffeur wurde eine Autopsie angeordnet um zu klären, ob gesundheitliche Probleme im Spiel waren. Seitens der Infrastruktur seien keine Mängel bekannt gewesen, so das Bundesamt für Strassen gegenüber der Sendung 10vor10. Der Tunnel gelte grundsätzlich als sicher. Allfällige andere bauliche Ausgestaltungen der Notbuchten seien genau zu prüfen, könnten das Gefahrenpotential möglicherweise nicht verringern.

Laut den Behörden ist der Bus nicht zu schnell unterwegs gewesen, die Fahrbahn war trocken und auch kein anderes Fahrzeug war am Unfall beteiligt.

Bei dem Unglück von Mittwoch Nacht starben 22 Kinder und 6 Erwachsene. Alle 24 verletzten Kinder konnten inzwischen identifiziert werden.

Audiofiles

  1. Suche nach Unglücksursache im Wallis. Audio: Eveline Schwegler

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