OneRepublic – Dreaming Out Loud

Es ist schon ein wenig seltsam, wenn wenn man durch die Remix-Version eines eigenen Songs bekannt wird, der zudem noch nie veröffentlicht wurde. Und es ist irgendwie fies, wenn das Original eigentlich sogar noch viel besser ist, als die - inzwischen populärere - Remix-Version. Die Rede ist natürlich vom Pilatus-Hit "Apologize" in der Timbaland-Version. Damit landeten OneRepublic vor wenigen Monaten erstmalig in den US-amerikanischen Charts und inzwischen auch in den Schweizer Top 100.

Jetzt liegt endlich auch ihr eigenes Debütalbum "Dreaming Out Loud" von OneRepublic vor und damit auch "Apologize" in seiner ursprünglichen Version. Das Album ist eine wahre Perle. Guter, handgemachter Poprock, schöne Songs mit der wunderbaren Stimme des Frontmanns Ryan Tedder.

Der besagte Song "Apologize" handelt übrigens einerseits von den schmerzlichen Erfahrungen, die Tedder und seine Mitstreiter mit gescheiterten Beziehungen sammeln mussten, andererseits von der Kraft, die jeder Trennung und jedem Neuanfang innewohnt, während "Stop and Stare" das Gefühl beschreibt, unglücklich mit dem Lauf der Dinge zu sein und schliesslich zu dem Entschluss zu kommen, dass man mit seinem Leben eine neue Richtung verfolgen muss. OneRepublic sind sich darüber einig, dass ihr Sound sehr stark von den Beatles beeinflusst ist. Ausserdem nennen sie U2 als Referenz, um die bewegende und erbauliche Qualität des Gesangs und die Grundstimmung ihrer Musik zu beschreiben.

Veröffentlichung: 30.11.2007

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