Coldplay - Viva La Vida Or Death And All His Friends

"Viva La Vida Or Death And All His Friends", es lebe das Leben, aber auch der Tod und all seine Freunde sind willkommen. Freiräume in einem weiten musikalischen und thematischen Spektrum schaffen, das ist schon im Titel des neuen Coldplay-Albums der Anspruch. Freiräume, mit denen man sich vor allem von der Bandvergangenheit stilistisch absetzen möchte. Variieren und Experimentieren sind angesagt, dafür wurde mit Brian Eno ein legendärer Produzent engagiert. Der brachte auch schon mal den Hypnotiseur ins Studio, erzählt Sänger und Pianist Chris Martin, Brian wäre "ein wenig wie ein Lehrer gewesen".

Fast schon traditionell 3 Jahre nach Veröffentlichung des letzten Albums “X&Y” kommt der Nachfolger "Viva la Vida or Death and all his Friends” in die Plattenläden. Und der hat es wahrlich in sich. Ein atmosphärisch dichtes Stück Musikkultur findet auf dieser Platte seinen Weg durch die 10 Titel. Wer einen Nachfolger von Coldplay´s “X&Y” erwartet wird allerdings enttäuscht. „Stehlen was das Zeug hält, nur halt nicht von sich selbst“, mit diesem Vorsatz erklärt Chris Martin die Einflüsse. Denn “Viva la Vida” erinnert eher an Radiohead und U2, als an die rockige Vorgängerscheibe. Was ihr allerdings keinen Abbruch tut, entfaltet dieses Album doch bereits beim ersten Durchlauf seine volle Wirkung. Stilistisch in neuen Sphären, sind Einflüsse von Radiohead, Travis, den Beatles und U2 nicht zu überhören. Das Cover ziert das Gemälde “Die Freiheit für das Volk” von Eugène Delacroix aus dem Jahre 1830.

Die “Viva la Vida Tour” führt die vier Briten neben Stationen in Grossbritannien, den USA, Kanada, Japan, Frankreich, Spanien, Österreich, Ungarn, Tschechien, Schweden, Norwegen, Italien, Deutschland, den Niederlanden und Belgien auch in die Schweiz. Am 28. September spielen Coldplay im Hallenstadion in Zürich.

Veröffentlichung: 13.Juni 2008

www.coldplay.com

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.