Lea Lu – Dots & Lines

Lea Lu’s Musik höre sich genau so an, wie sich barfuss am Strand entlanggehen anfühlt. So die NZZ über Lea Lu nach ihrem ersten Konzert in einer Zürcher Strandbar im Juli 2007. Die Sängerin selber beschreibt ihre Töne lieber in Farben, und bevor ein Lied entsteht, ist da zuerst ein Gemälde, das sich nach und nach in orange, hellblau oder violettpink verwandelt. Mit „Dots and Lines“, dem Erstlingswerk der jungen Zürcher Sängerin, ist das Genre des Pop definitiv um eine Interpretation reicher. Ihre Lieder handeln meistens von der Liebe und fast nie von einer glücklichen, wie Sie selber sagt.

Am liebsten schreibt sie ihre Songs bei Regen und findet das sehr inspirierend. Doch wer glaubt, ihre Lieder kämen deswegen alle trist und verregnet daher, der täuscht sich gewaltig. Denn noch selten hat sich die Sehnsucht nach Sommer für immer, nach der ewigen Liebe, romantischer angehört, denn was gibt es schöneres als Sonne, Sand und Meer und eben …. barfuss am Strand entlang …..

Verträumtheit, Leichtfüssigkeit und Wehmut bestimmen den Ton. Stilistische Querbezüge führen zu amerikanischen Singer-Songwriterinnen wie Leslie Feist oder Norah Jones, mit denen Lea Lu die feine Melancholie der Stimme teilt, oder zur Experimentierlust und dem leisen Humor der französischen Chanteuse Camille. Aber klimatologisch betrachtet am nächsten liegt Lea Lu wohl der Klang-und Gefühlswelt des Musikers und Surfers Jack Johnson.

Veröffentlichung: 25. September 2009

www.lealu.ch

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