Nach dem grossen Finale

Bachelorette-Gewinner Yuri: «Ihr habt noch nicht alles von mir gesehen»

Dario Brazerol, 21. Juni 2022, 06:19 Uhr
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: FM1Today/Dario Brazerol

Er hat das Herz von Bachelorette Yuliya erobert: der 27-jährige Yuri aus Domat/Ems. Wir haben Yuri zu Hause besucht und er spricht über unmoralische Angebote, nächste Reality-Projekte und seine Gefühle im Hinblick auf die letzte Nacht der Rosen.

Auf Yuris Terrasse in Domat/Ems steht – wie könnte es anders sein – ein Rosenbusch. Sie wachsen hier in rot, gelb, orange und einmal sollen sogar schwarze Rosen gewachsen sein, sagt der 27-Jährige. Trotz eigenem blumigem Inventar war der Italiener aus Graubünden nur auf eine Rose scharf: die letzte von Bachelorette Yuliya. Und diese hat er am Montagabend auch bekommen.

«Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren»

An den Moment, in dem klar war, dass Yuliya sich für ihn entschieden hatte, denkt Yuri gerne zurück: «Es war ein schöner Moment. Ich kann gar nicht beschreiben, was in mir abgegangen ist. Ich habe mich gefreut und den Moment genossen. Richtig realisiert habe ich es aber nicht. Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren.»

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: FM1Today/Dario Brazerol

Die Konkurrenz in Form des 22-jährigen Giulianos aus Luzern und des 24-jährigen Baselbieters Peter war nicht ohne. «Ich habe mich mega auf das Finale gefreut, aber zwei andere Männer waren auch immer noch im Spiel. Da kam man schon ins Schwitzen», sagt Yuri und lächelt verschmitzt. Alle drei konnten während der Staffel mehr oder weniger intime Momente mit ihrer Herzensdame verbringen. Über einen Konkurrenzkampf möchte der Emser aber nicht sprechen: «Wir sind alle drei gute Männer und alle sehr herzlich. Ich war froh, dass ich mit Peter und Giuliano im Finale stehen konnte.»

«Es fiel mir schwer, nichts über das Ende der Sendung zu verraten»

Mit seiner entspannten Art hat Yuri nicht nur Yuliya überzeugt, sondern auch die Zuschauerinnen und Zuschauer. Schon früh in der Sendung mauserte er sich zum Favoriten. Hat der Heizungsinstallateur ein Geheimrezept? «Ich habe gar nicht so viel gemacht. Ich habe mich als Mann so gezeigt, wie ich bin. Die ganze Zeit habe ich mich nur auf Yuliya konzentriert. Ich hatte das Gefühl, dass es passt und dass ich glücklich werden könnte.»

Doch nach dem Finale war die Geschichte natürlich nicht zu Ende. «Es gab eine kleine Abschlussparty und es war einfach mega schön.» Der schwierige Part folgte erst zu Hause in der Heimat. Denn der Ausgang der Sendung musste geheim bleiben. «Ich bin ein ehrlicher Mensch. Ich hatte so ein schönes Erlebnis mit einem Happy End. Es fiel mir schwer, nichts darüber zu sagen. Je länger es dauerte, desto schwieriger wurde es. Da braucht es schon eine gewisse persönliche Stärke.»

Datinganfragen auf Social Media

Nach acht Folgen zur besten Sendezeit auf 3+ ist Yuri mittlerweile einem breiten Publikum bekannt. Auch auf der Strasse wird er immer wieder angesprochen. «Es ist mega herzig, wenn die Leute ein Foto mit mir machen wollen. Auch auf Instagram erhalte ich sehr viel Zuspruch. Wenn ich am Morgen eine herzige Nachricht lese, motiviert mich das für den ganzen Tag.» Der sportliche Bündner erhält aber nicht nur herzige Nachrichten – einige Fans wünschten ihm gar das Aus in der Sendung: «Sie hofften, dass ich bald rausfliege, damit sie mich selbst treffen können. Das ist schon lustig und zeigt, dass ich einiges richtig gemacht habe.»

Yuri hat sich aber immer nur auf Yuliya konzentriert. Gerne würde er ihr seine Heimat Domat/Ems zeigen: «Man kann hier gut spazieren gehen und einen Kaffee trinken.» Und auch bei sich zu Hause ist Yuliya mehr als willkommen. «Auf meinem Sofa hat es noch Platz für eine zweite Person.»

Für seine Herzensdame wäre er aber auch bereit, seine Heimat hinter sich zu lassen: «Für die Liebe würde ich sogar das Land verlassen.» Ob dies mit Yuliya passieren wird, ist noch offen, denn ob die beiden aktuell tatsächlich in einer Beziehung sind, verraten sie erst kommenden Montag in der Sendung «Nach der letzten Rose» auf 3+. Dort werden alle Kandidaten zusammenkommen und auf die aktuelle Staffel zurückblicken.

An die Zeit in Thailand denkt auch der 27-Jährige noch immer gerne zurück: «Ich denke immer noch gerne an den Moment zurück, als ich aus dem Auto gestiegen bin und sie zum ersten Mal gesehen habe. Dieses Gefühl kann ich noch immer nicht in Worte fassen.»

«Ihr habt noch nicht alles von mir gesehen»

Und wie geht es für den Bündner nach dem Ende der Sendung weiter? Ein bisschen hat er bereits Reality-TV-Blut geleckt. «Mal schauen, was die Zukunft bringt. Es gibt schon Anfragen für weitere Formate und es gibt etwas, das mich anspricht. Ich möchte einfach gerne Challenges machen. Ich glaube also nicht, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer schon alles von mir gesehen haben.»

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 21. Juni 2022 06:21
aktualisiert: 21. Juni 2022 06:21