30. Todestag

So hat Freddie Mercury die Welt geprägt

24. November 2021, 07:37 Uhr
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Quelle: CH Media Video Unit / YouTube / Silvy Kohler

Farrokh Bulsara – diesen Namen erhielt der legendäre Freddie Mercury bei seiner Geburt. Mercury war ein britischer Musiker und ist einer der bedeutendsten Rocksänger aller Zeiten. Heute vor dreissig Jahren verstarb er. Doch seine Musik lebt weiter.

Farrokh Bulsara kam am 5. September 1946 auf der Insel Sansibar zur Welt. Seine Familie stammt ursprünglich aus Indien. Der Direktor von Freddies Internat entdeckte schon früh das musikalische Talent des Jungen – und schlug seinen Eltern vor, ihn Klavier lernen zu lassen. Wenig später trat er auch dem Schülerchor und dem Theaterverein der Schule bei. Mit zwölf Jahren spielte Farrokh in seiner ersten Band.

Nach einer turbulenten Jugend, einem Umzug von Sansibar nach London und einem Kunststudium landete Farrokh aka Freddie Mercury schliesslich in der Musikszene. Zuerst war er mit der Band «Smile» unterwegs, auch war er Leadsänger von «Wreckage» und «Sour Milk Sea». Im April 1970 legte er dann den Grundstein für sein Lebenswerk: Er gründete zusammen mit Brian May und Roger Taylor die Band «Queen».

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Freddie Mercury war vor allem als schillernde Gestalt und Leadsänger der Band «Queen» bekannt. Er hat aber nicht nur für «Queen» Musik komponiert, sondern auch solo ein paar Lieder geschrieben und veröffentlicht:

Auch dreissig Jahre nach seinem Tod ist Freddie Mercury dank seiner unglaublichen Musik noch Teil unserer Welt – und wird es wohl auch noch sehr lange sein.

Das sagt Radio Pilatus-Musikchef Michi Huser zu Freddie Mercury

Es sei beinahe unmöglich zu sagen, welche «Queen»-Songs die besten sind. Von «Radio Ga Ga» über «Another One bites the Dust», «The Show must go on» bis hin zu «Bohemian Rhapsody» seien alle «Queen»-Songs absolute Chartstürmer, sagt der Musikchef von Radio Pilatus, Michi Huser. Freddie Mercury sei nicht nur für seine Persönlichkeit und für seine Art auf der Bühne einzigartig, sondern auch für seine Stimme.

«Es ist eine der besten Gesangsstimmen, die es je gegeben hat», schwärmt Huser. Das sei inzwischen auch wissenschaftlich belegt von einer Universität in Wien. Freddie Mercury hatte ein ungewöhnliches Vibrato und konnte eine Frequenz von 7 erreichen. Zum Vergleich: Andere gute Sängerinnen und Sänger schaffen es auf 5 bis 6.5. Ausserdem hatte der Sänger ein ungewöhnliches Talent, extrem viele Halbtöne perfekt zu treffen. «Deshalb ist es legitim zu sagen, dass Freddie Mercury einer der besten Sänger in der Musikgeschichte gewesen ist.»

(umt)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 24. November 2021 07:26
aktualisiert: 24. November 2021 07:37