Grünes Licht für Rad- und Gehweg auf ZB-Trassee

Luzerner Stadtparlament bewilligt Kredit von 4,7 Millionen

So sieht der Rad- und Gehweg auf dem alten Zentralbahn-Trassee einmal aus. So verläuft das alte Trassee der Zentralbahn

Zwischen Luzern und Kriens kann der Rad- und Gehweg auf dem alten Trassee der Zentralbahn gebaut werden. Das Luzerner Stadtparlament hat den Kredit von 4,7 Millionen Franken gutgeheissen. Auch der Bund, der Kanton Luzern und die Gemeinde Kriens beteiligen sich an den Kosten. Kein Geld gibt es aus Horw, obwohl die Gemeinde ebenfalls profitiert. Dies löste im Stadtparlament Luzern Kopfschütteln aus.

Parlamentarier kritisieren die Gemeinde Horw

Gerade betreffend der künftigen Zusammenarbeit in der Region sei der Entscheid schwer nachvollziehbar, sagte etwa Nico van der Heiden von der SP. Die Stadt Luzern baue trotz knapper Finanzen ein Angebot, von welchem die Horwer sehr profitieren. Die Gemeinde bezahle nichts, senke dafür aber im kommenden Jahr die Steuern, statt sich an Zentrumslasten zu beteiligen. Auch Rieska Dommann von der FDP zeigte sich von der Absage Horws enttäuscht. Man können sich die Frage nicht verkneifen, bei welcher nächsten Gelegenheit sich die Stadt an den Entscheid aus Horw erinnern werde, so Dommann weiter.

Der Rad- und Gehweg ist knapp zwei Kilometer lang und verbindet das Stadtzentrum Luzern mit den Gemeinden Horw und Kriens und dem Entwicklungsgebiet Luzern Süd.

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