Stadt Luzern fördert klimabewusste Ernährung

Parlament hat das Energie-Reglement entsprechend angepasst

Das Rathaus in der Stadt Luzern.

Die Stadt Luzern muss die klimabewusste Ernährung der Bevölkerung fördern. Das Stadtparlament hat das Energie-Reglement entsprechend angepasst. Die Ernährung verursacht fast einen Drittel der jährlichen Umweltbelastungen in der Schweiz.

Ausgelöst hatte die Diskussion die Initiative „für eine nachhaltige und faire Ernährung“. Diese verlangte, dass die Stadt eine nachhaltige Ernährung fördert. Dabei sollte die Stadt der Bevölkerung auch empfehlen, weniger Fleisch zu essen, dafür vermehrt auf pflanzliche Ernährung zu setzen.

Der Stadtregierung und dem Parlament gingen die Forderungen der Initiative jedoch zu weit. Im Fokus der Initiative stehe primär die pflanzliche Ernährung, welche aber lediglich einen Teilaspekt darstelle, so die Regierung.

Graue Energie reduzieren

Das Parlament verabschiedet deshalb eine Änderung des Energie-Reglements. Diese sieht ebenfalls eine nachhaltige Ernährung vor, will aber vor allem auch die Graue Energie vermeiden, welche bei der Produktion von Lebensmitteln entsteht. Es sollen deshalb künftig vor allem saisonale Produkte aus der Region gefördert werden.

Nachdem das Parlament das Energie-Reglement angepasst hatte, zogen die Initianten ihr Anliegen zurück. Damit bleibt der Stadt Luzern eine Abstimmung über die Frage der richtigen Ernährung erspart.

 

Audiofiles

  1. Stadt Luzern muss klimabewusste Ernährung fördern.. Audio: Urs Schlatter

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