Unfallversicherung Suva streicht rund 170 Stellen

Grund dafür ist die Digitalisierung

Büro der Schweizerischen Unfallversicherung Suva in der Stadt Luzern.

Bei der Suva zeichnet sich ein grosser Umbau ab. Wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet, baut die Unfallversicherin mit Hauptsitz in Luzern bis 2027 rund 170 Vollzeitstellen ab. Grund dafür sei die Digitalisierung. Gleichzeitig sollen aber auch neue Jobs entstehen.

Durch die Digitalisierung verändern sich die Anforderungen an die Mitarbeiter und bestimmte Arbeitsplätze werden in ihrer heutigen Form nicht mehr gebraucht. Dies sagte eine Sprecherin der Suva gegenüber der Schweiz am Wochenende und bestätigte damit den anstehenden Abbau. Man sehe sich mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert und müsse darauf reagieren. Die entsprechende Strategie nennt die Suva "Avance". 

Rund 170 Vollzeitstellen betroffen

Zwischen 2021 und 2027 werden bei der Suva rund 20 Prozent der insgesamt 800 Vollzeitstellen im Schadenmanagement gestrichen, was rund 170 Vollzeitstellen sind. Es sei aber festzuhalten, dass es sich bei dieser Grössenordnung um eine Schätzung handle, betont die Suva. Betroffen davon seien unter anderem Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, deren Aufgaben künftig automatisiert gemacht werden sollen. Ärzte und Juristen müssen nicht um ihren Jobs fürchten. 

Digitalisierung bringt auch neue Stellen

Es komme aber nicht nur zu einem Abbau an Stellen. Durch die Digitalisierung soll es laut der Suva-Sprecherin auch neue Jobs geben. Gerade in der Datenverarbeitung werde man künftig mehr Ressourcen benötigen. Um wie viele es sich handelt, kann die Suva derzeit aber noch nicht abschätzen. 

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