Vor Andorra-Spiel

Bisher noch keine Aussprache zwischen Ruefer und Xhaka

16. Juni 2023, 09:42 Uhr
Gemäss Informationen von CH Media hat ein Gespräch zwischen Ruefer und Xhaka noch nicht stattgefunden.
© Luzerner Zeitung/Britta Gut
Wegen seiner Aussagen zu Granit Xhaka wurde Sascha Ruefer teilweise des Rassismus bezichtigt. Hintergrund ist der Knatsch rund um eine Doku zur Nationalmannschaft. Ruefer wünschte deshalb eine Aussprache mit dem Nati-Captain. Diese soll bislang aber nicht erfolgt sein.

Die Kontroverse dreht sich seit Monaten um einzelne Aussagen von Sascha Ruefer. Diese liess der Fussball-Kommentator aus einer Doku-Serie über die Nationalmannschaft schneiden, weil er eine Fehlinterpretation fürchtete. Eine der Aussagen, die Ruefer gemäss «Wochenzeitung» geäussert und gestrichen habe: «Granit Xhaka ist vieles, aber er ist kein Schweizer».

In der Nati-Doku wurde Granit Xhakas Rolle als Captain der Nationalmannschaft thematisiert.

© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

«Nie im Leben würde sich Xhaka darauf einlassen»

Um die Wogen zu glätten, bot Sascha Ruefer dem Nati-Captain eine Aussprache an. Informationen der «Luzerner Zeitung» zufolge ist dieses Vorhaben aber ein Wunschdenken. Das Gespräch habe noch nicht stattgefunden. «Nie im Leben würde sich Granit Xhaka darauf einlassen», wird eine Person zitiert, die Xhaka gut kennt. Wenn die Schweiz am Freitag um 20.45 Uhr auf Andorra trifft, werden Captain und Kommentator das Heu also wohl kaum auf der gleichen Bühne haben.

SRF und SFV ziehen Strich unter Geschichte

So gross das Echo auf die Episode war, so nüchtern gehen das Schweizer Radio und Fernsehen und der Schweizerische Fussballverband damit um. «Es gab und gibt nicht den geringsten Grund, an Sascha Ruefer zu zweifeln», schreibt die Chefredaktorin von SRF Sport, Susan Schwaller.

Der SFV ist zu dieser Sache kurz angebunden: «Wir beantworten dazu keine Fragen mehr, da dieses Thema für uns erledigt ist», so Kommunikationschef Adrian Arnold.

(red.)

Du willst keine News mehr verpassen? Hol dir jetzt die Today-App:

Quelle: Luzerner Zeitung
veröffentlicht: 16. Juni 2023 09:42
aktualisiert: 16. Juni 2023 09:42